Getragene Socken kaufen: So erkennst du Fakes
Wer getragene Socken online kauft, stößt schnell auf Fake-Profile: geklaute Fotos, Vorkasse und danach Funkstille. Mit ein paar einfachen Regeln schützt du dich.
1. Achte auf echte, geprüfte Verkäuferinnen
Die häufigste Masche sind Profile mit Fotos, die aus dem Netz kopiert wurden. Kauf am besten dort, wo Verkäuferinnen ihr Alter und ihre Identität nachweisen müssen. Auf Kinkmarkt bestätigt jede Verkäuferin vorher Ausweis und Gesicht, erst dann kann sie verkaufen.
2. Finger weg von „Freischalt-Gebühren“ und Gutscheinkarten
Verlangt jemand eine Gebühr fürs „Freischalten“, eine Verifizierung gegen Geld oder Bezahlung per Gutscheinkarte, ist das fast immer Betrug. Seriöse Verkäuferinnen nennen einen Preis für den Artikel, mehr nicht.
3. Riesige Wunschlisten beim ersten Kontakt sind ein Warnsignal
Das gilt in beide Richtungen: Wer ohne Vorgeschichte sofort Dutzende Bilder und Videos „bestellt“ oder „überweist zu viel und will die Differenz zurück“, verfolgt meist eine Masche.
4. Frag nach Details
Echte Verkäuferinnen beantworten gern Fragen: Wie lange getragen? Wobei? Welche Größe? Ein Foto mit einem Zettel und deinem Wunschwort ist eine einfache Echtheitsprobe.
5. Bleib auf der Plattform
Wer dich sofort auf Telegram oder Snapchat ziehen will, will oft raus aus jeder Kontrolle. Auf Kinkmarkt werden Kontaktdaten im Chat deshalb ausgeblendet, und verdächtige Chats kannst du mit einem Tipp melden.
Wie viel kosten getragene Socken?
Die Preise legt jede Verkäuferin selbst fest. Je nach Tragedauer, Anlass (zum Beispiel Sport) und Extras wie einem Tragetagebuch zahlst du häufig zwischen 15 und 40 €. Sehr billige Angebote mit Vorkasse sind eher ein Warnsignal als ein Schnäppchen.